HEDDA DROEGE

2007 ist Hedda Droege im Grand Prix angekommen, auch dank ihres ehemaligen Trainers Jürgen Koschel. Nach ihrem Abschluss des BWL-Studiums als Diplom-Kauffrau konzentriert sich die Dressurreiterin nun auf das Management von Gut Dalmer sowie die Zucht und Ausbildung der Pferde von der Remonte bis zum Grand Prix Pferd. In der Ausbildung der Pferde orientiert sich Hedda Droege an den Prinzipien der klassischen Reitlehre, wobei die Harmonie zwischen Reiter und Pferd im Vordergrund steht.

 

 

 

VOM PONY-SPORT ZUM GOLDENEN REITABZEICHEN

Angefangen hat alles mit „Baroness Bibi“, einem frechen Pony, welches sie selbst ausgebildet hat. Mit dem Westfalenwallach „Max“, einem vielseitigen und nervenstarken Lehrpferd, ist Hedda dann in den Turniersport eingestiegen und konnte erste M- und S-Siege sowie Platzierungen erlangen. Später folgte die Berufung in den rheinischen Landeskader der Jungen Reiter und damit die Möglichkeit der Teilnahme an Rheinischen und Deutschen Meisterschaften.

Ein weiterer, großer Schritt in Richtung Erfolg war die Zusammenarbeit mit dem Trainer und Ausbilder Jürgen Koschel, ehemaliger Spitzenreiter und Trainer verschiedener Nationalmannschaften, der Hedda von 2006 bis 2012 trainierte. Von seinem Erfahrungsschatz konnte Hedda stark profitieren und in dieser Zeit viel über ihre Pferde als „Partner“ lernen. Nach kurzer Zeit stellten sich die ersten Erfolge ein und Hedda konnte im Jahr 2007 mit dem gekörten Hengst Ehrenwort den vierten Platz auf der rheinischen Meisterschaft und den siebten Platz beim Preis der Besten in Warendorf belegen.

Mit den zwei Westfalenstuten Fifth Avenue und Laura Lux hatte Hedda ihr Dream-Team für Wettkampf und Training gefunden. Mit Fifth Avenue ritt sie von Erfolg zu Erfolg, wodurch sie bei den Internationalen Oldenburger Pferdetagen 2008 eine besondere Auszeichnung – das Goldene Reiterabzeichen – erhielt.

„DER SPRUNG VON S-PRÜFUNGEN HIN ZUM GRAND PRIX VERLIEF BEI HEDDA SEHR SCHNELL.
SIE IST BEI UNS QUASI VON 0 AUF 100 DURCHGESTARTET.“
JÜRGEN KOSCHEL (2009)

ANGEKOMMEN IM GRAND PRIX

Im selben Jahr wurde Hedda mit Laura Lux Vierte bei den Deutschen Jugendmeisterschaften, nahm erneut im Finale des Piaff-Förderpreises (Platz: 4) teil und konnte sowohl in Donaueschingen die Intermediaire II, als auch den Grand Prix der Altersklasse U25 gewinnen. Als krönender Abschluss erfolgte die Nominierung in den deutschen B2-Kader.

Im Jahr 2009 erfolgte der endgültige Sprung in den internationalen Grand Prix Sport mit diversen Starts. Dort verbuchte sie mehrere vordere Platzierungen im Grand Prix und Grand Prix Special.

2011 erfolgte die Aufnahme in den deutschen Perspektivkader Dressur und die Teilnahme am Nationenpreis mit dem Team der Altersklasse U25 in Aachen. Die deutsche Mannschaft belegte den zweiten Platz, während Hedda sich in der Einzelwertung Bronze sicherte.

2014 konnten Hedda Droege und Donatella die Qualifikation für das Finale des Louisdor-Preises im Rahmen der Peterhof Dressurgala in Perl-Borg gewinnen. Im Finale des Louisdor-Preises in Frankfurt wurde Donatella dann als zweitbestes deutsches Nachwuchs-Grand-Prix-Pferd ausgezeichnet.

Dank ihrer vielfältigen Qualifikationen und ihres Studiums zur Diplom-Kauffrau ist Hedda heute in unterschiedlichen Berufen, als Dressurreiterin, Züchterin, Ausbilderin und Managerin von Gut Dalmer, erfolgreich.

schliessen